Rüdenkastration planen

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Die Kastration Ihres Rüden jetzt unverbindlich von zuhause planen und umfassend informiert werden über:

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3 Schritte zur sicheren Behandlung  

Ihres Rüden

1. Experten-Beratung

2. Individuelle Vorbereitung

3. Sichere Behandlung

Wir analysieren die Situation Ihres Vierbeiners und bieten kostenlose Informationen, rund um die Kastration Ihres Rüden.

Mit unserem digitalen Begleiter reduzieren Sie stressige Besuche beim Tierarzt und sind bestens auf die anstehende Behandlung vorbereitet.

Unser Tierarzt vor Ort führt die Kastration mit minimaler Belastung und maximaler Sicherheit für Ihren Rüden durch.


Kastration Ihres Rüden: 

Modern, sicher und schonend

Spätestens mit dem Eintritt der Geschlechtsreife stellt sich für den Halter eines Rüden häufig die Frage nach der Kastration. Die Entscheidung sollte vor dem Hintergrund der Vor- und Nachteile des Eingriffes gemeinsam mit einem Experten Ihres Vertrauens gut abgewogen werden.

Wenn Sie sich letztlich für eine Kastration entschieden haben, zählt vor allem eine Frage:

Welche Möglichkeiten gibt es für meinen Hund?

Die Kastration des Rüdens ist ein Eingriff, den viele Tierärzte routinemäßig durchführen. Bei Methoden, Operationsverfahren und Narkosen gibt es jedoch unterschiedliche Möglichkeiten - von traditionell bis modern. 

Lassen Sie sich bei der Wahl der richtigen Methode von uns unterstützen. Ihr treuer Begleiter wird es Ihnen danken!



Was ist eine Kastration? 

Bei der Kastration eines Rüden werden in einem chirurgischen Eingriff die Hoden entfernt. Diese produzieren sowohl Samenzellen, als auch die Sexualhormone. Durch die Kastration wird also, neben der Fortpflanzungsfähigkeit, auch die Produktion der Sexualhormone unterbunden.

Was ist der Unterschied zwischen Kastration und Sterilisation? 

Im Gegensatz zur Kastration werden bei der Sterilisation lediglich der Samenleiter durchtrennt oder abgebunden. Die Hoden verbleiben komplett im Tier und sind weiter aktiv. Das führt dazu, dass die Produktion von Sexualhormonen  und Samenzellen unverändert fortbesteht. Entsprechend bleibt das geschlechtstypische Verhalten erhalten und der Rüde wird weiterhin “Interesse” an Hündinnen zeigen. Lediglich die Befruchtung der Eizellen wird verhindert, weil den Samenzellen beim Deckakt der Weg "versperrt" wird. So wird eine Fortpflanzung verhindert, Probleme wie sexualhormonbedingte Verhaltensweisen (Markieren, Aufreiten etc.) bleiben als hormonell bedingte Zustände bestehen. Entsprechend ist die Sterilisation für Rüden mit sexualhormonbedingten oder anderen medizinischen Problemen, die eine Kastration erfordern, nicht geeignet.

Fälschlicherweise wird häufig davon ausgegangen, dass männliche Tiere nur "kastriert" und weibliche Tiere nur "sterilisiert" werden können. Generell können aber sowohl männliche als auch weibliche Tiere sterilisiert als auch kastriert werden.

Kann ich meinen Rüden auch sterilisieren lassen?

Die Sterilisation zur reinen Unfruchtbarmachung des Rüdens ist möglich. Die Hormonproduktion und Optik des intakten Rüden bleibt dabei erhalten. 

Über mögliche Spätfolgen dieses Eingriffs gibt es bisher allerdings keine statistisch belastbaren Daten. Außerdem bleibt das Risiko eines Hodentumors und Prostataerkrankungen bestehen.

Mit welchem Alter kann ich meinen Rüden kastrieren lassen? 

Die Kastration sollte erst dann ins Auge gefasst werden, wenn der Rüde körperlich und geistig ausgereift ist. Dies ist in der Regel ab dem Alter von etwa einem Jahr der Fall - bei großwüchsigen oder spät entwickelnden Rassen eher später.

Gibt es Alternativen zum operativen Eingriff?

Seit einigen Jahren besteht die Möglichkeit, durch das Einsetzen eines Hormon-Chips die Testosteronproduktion in den Hoden zu unterbinden. Der Hormon-Chip wirkt wahlweise 6 Monate oder 12 Monate. Er wird zwischen die Schulterblätter unter die Haut gesetzt und löst sich nach und nach auf.  Besonders für Rüden, die später eventuell in der Zucht zum Einsatz kommen sollen oder ein hohes Narkoserisiko haben (z.B. kurznasige Rassen) ist dieses Verfahren sinnvoll. Auch um zu Testen ob sich die Verhaltensauffälligkeiten des Rüden unter dem niedrigen Testosteronspiegel bessern und somit eine Kastration wirksam wäre, wird als  “Kastration auf Probe” häufig angewendet. Zudem kommt der Chip häufig dann zum Einsatz, wenn Sie zusätzlich zu Ihrem Rüden eine Hündin im Haushalt haben und mit Hilfe des Chips nur die Zeit einer Läufigkeit sicher überbrückt werden soll.

Zu Bedenken ist, dass in den ersten Wochen reflexartig die Hormonproduktion zunächst angekurbelt wird und sich unerwünschte Verhaltensweisen oft erst verstärken. Außerdem ist die chemische Kastration auf mehrere Jahre gerechnet deutlich teurer als eine chirurgische Kastration und sollte nicht als Dauerlösung in Erwägung gezogen werden.

Welche Operationsmethoden gibt es?

Generell unterscheidet man zwei Kastrationsmethoden: Die Kastration mit Erhalt des Hodensacks (Skrotum) und die Kastration ohne Erhalt des Hodensacks (Skrotektomie).

Kastration mit Erhalt des Hodensacks (Skrotum)

Dieser Eingriff ist weit verbreitet. Hier werden die Hoden durch einen einzelnen Schnitt nabelwärts des Hodensacks entfernt. Der Hodensack bleibt dabei leer zurück und zieht sich im Laufe der Zeit zu einem meist dunkel gefärbten, scheibenförmigen Areal zurück.

Ein bedeutender Vorteil ist die kurze Operationsdauer und der Rüde hat wenig Einschränkungen beim Laufen nach der OP.

Es kann zeitweise zu unangenehmen Schwellungen nach der Operation kommen, die eventuell in Wundheilungsstörungen enden.

Kastration mit Entfernung des Hodensacks (Skrotektomie)

Bei dieser Methode wird neben den Hoden ein Teil der Haut des Hodensacks in der Operation entfernt und die Haut etwas gestrafft vernäht.

Hierbei herrscht kaum Gefahr für Schwellung durch Einblutungen oder Lymphstau, weil kein Hohlraum zurückbleibt. Es ist kosmetisch ansprechender und bei tumorös bedingten Erkrankungen der Hoden oder der Haut die Operationsmethode der Wahl.

Nachteile sind eine längere Operationsdauer, eine längere Heilungsdauer, es ist etwas schmerzhafter und teurer und im seltenen Fall kann es zu einer Verengung der Harnröhre kommen (besonders bei Harnstein-Patienten problematisch).

Wenn bei meinem Rüden ein Hoden nicht richtig abgestiegen ist (Kryptorchismus)

In diesem Fall ist ein oder beide Hoden in der Bauchhöhle oder im Leistenspalt verblieben und es kann keine klassiche Kastration erfolgen. Hier ist eine Kastration unbedingt zu empfehlen, da der verborgene Hoden innerhalb des Körpers einer höheren Temperatur ausgesetzt ist. Dadurch neigt er vermehrt zu Krebs. Hier ist eine Operation mit Eröffnung der Bauchhöhle notwendig. Moderne Praxen bieten in diesem Falle die schonende minimalinvasive Entfernung der Hoden mit Hilfe der Endoskopietechnik an. Diese ist weniger risikoreich und schmerzhaft für den Rüden.

Kann ich die Optik der Hoden meines Rüden nach der Kastration erhalten?

Theoretisch sind auf dem Markt Hodenimplantate aus Silikon verfügbar. Diese können nach Entnahme der Hoden in den Hodensack verbracht werden, um so den Schein des unkastrierten Rüden zu wahren. 

Allerdings sind die Implantate teuer und ein Verbringen von medizinisch nicht notwendigen Fremdmaterial in den Körper ist unter ethisch-medizinischen Aspekten kritisch zu beleuchten.

Welche Vorteile bietet die Inhalationsnarkose?

Die Inhalationsnarkose ist im Vergleich zur Injektionsnarkose schonender und einfacher zu regulieren. Die Risiken für Kreislaufprobleme oder eine Unterdrückung der Atmung in der Narkose sind geringer und der Patient wacht schnell aus der Narkose wieder auf. 

Bei der klassischen Injektionsnarkose ist die Belastung des Herz/-Kreislaufsystems höher. Das Narkosemittel wird durch einen Venenzugang gespritzt und der Patient schläft ein. Das gespritzte Narkosemittel wirkt über eine bestimmt Dauer und kann nicht aufgehoben werden, nach dem Motto: “Was drin ist, ist drin.” Dadurch entstehen oft lange Nachschlafphasen nach der OP. Die Narkosetiefe ist ebenfalls schwerer zu regulieren, da die Dosierung von  Gewicht, Alter und Gesundheitsstatus des Tieres abhängt. Im Falle einer Komplikation, wie zum Beispiel Atemaussetzer, muss zuerst intubiert werden um den Patienten zu beatmen.

Mit Ausnahme von Kurznarkosen sollte in jedem Falle ein Tubus (Beatmungsschlauch) in die Luftröhre verbracht werden, um den vierbeinigen Patienten im Zweifelsfall schnell künstlich beatmen zu können. Fragen Sie vor einer Operation danach! 

Bei der Inhalationsnarkose ist der Beatmungsschlauch Standard: Er wird sofort nach der Narkoseeinleitung  in die Luftröhre des Patienten eingeführt. Damit wird das Narkosegas Isofluran eingeleitet und im Falle der Komplikation kann sofort eingegriffen werden. Die Narkosetiefe ist über ein Rädchen am Narkosegerät leicht regulierbar. Mittels der Inhalationsnarkose kann der Patient schnell aus der Narkose aufwachen. So wird die Belastung für das Herz-Kreislauf-System der Patientin verringert und das Narkoserisiko minimiert. Ein gutes Narkose- und Schmerzmanagement ist wichtig, denn Schmerzen sind häufig ein Grund für das „Auflecken“ der Wunde. Damit steigt nicht nur die Belastung für den Rüden, sondern auch das Risiko einer Wundheilungsstörung.

Auftreten von Komplikationen vermeiden

Eines der größten Risiken bei der Rüdenkastration ist die Gefahr der Nachblutung aus den abgebundenen Blutgefäßen.  Außerdem besteht nach der Operation die Gefahr, dass Bakterien in den Hodensack gelangen und dort eine Infektion/Entzündung hervorrufen. Die Operationswunde ist an einer “eher unsauberen” Stelle des Hundes (Anus) und daran ist nichts zu ändern. 

Daher wird der Schnitt am Hodensack oft nicht zugenäht, sondern offen gelassen. Somit sieht man, falls eine Nachblutung auftritt und das Blut sammelt sich nicht unbemerkt im Hodensack. Außerdem kann entstehendes Wundsekret austreten.Tröpfelnde Nachblutungen sind normal, ist es mehr, sollten Sie  den Tierarzt aufzusuchen um die Blutung zu stoppen.  Geschlossen erhöht sich das Risiko einer Infektion, bei der unbemerkt Keime bis in die Bauchhöhle aufsteigen können.

Was muss nach der Kastration beachten werden

Häufigste Begleiterscheinung einer Kastration ist, dass kastrierte Rüden gern zum Wohlstandsbauch neigen. Denn der Energiebedarf wird durch den Wegfall der Hormonproduktion um ca. 30% reduziert. Besonders bei älteren Rüden kann dies ein Problem werden. Eine sinnvolle Reduzierung der Futterration und ausreichend Bewegung können das Problem aber schon vor seiner Entstehung beseitigen. Auch die Ausbildung einer Schilddrüsenunterfunktion ist möglich, daher ist ein regelmäßiger Check up der Schilddrüsenwerte anzuraten. Wenn der Hund schon vor der Kastration Harnträufeln zeigte, kann sich das Problem nach der Kastration verstärken. Im Gegensatz zur Hündin entwickelt sich jedoch nie eine Inkontinenz.

Wann ist eine Kastration meines Rüden sinnvoll?

Medizinisch notwendig ist eine Kastration dann, wenn Ihr Rüde an einer der folgenden Krankheiten leidet: 

  • Hodenkrebs oder Perianaldrüsenkrebs

  • Kryptorchismus (Hoden nicht abgestiegen)

  • Prostata-Erkrankungen (Prostatahyperplasie, Prostatahypertrophie)

  • Hormonstörungen, die zu einer verstärkten Produktion von weiblichen Sexualhormonen (Feminisierungssyndrom) führen

  • Bindegewebsschwäche (Perinealhernien, Leistenbruch u.a.)

  • Vorhautentzündung mit chronischem Ausfluss

Rüden, die vererbbare Erkrankungen oder Missbildungen tragen (Kryptorchismus, Progressive Retinaatrophie (PRA), HD etc.) sollten zum Schutz der nachfolgenden Generation kastriert werden und keine Nachkommen zeugen.

Gegen eine Kastration spricht:

  • Verhaltensprobleme wie Aggressionsverhalten, das durch Angst oder Unsicherheit bedingt war, kann nach dem Wegfall von Testosteron nach einer Kastration deutlich verstärkt werden. Aus diesem Grund sollte besonders bei aggressiven Rüden der Ursprung des Verhaltens gut analysiert werden.

  • Bei Rassen, die zu bösartigen Tumor der Milz und des Herzens (Hämangiosarkom) neigen (Rottweiler, Deutscher Schäferhund, Golden Retriever, Labrador Retriever), verdoppelt sich das Risiko an einem solchen Tumor zu erkranken und sollte bei der Entscheidung entsprechend Gewicht finden.

  • Es ist wichtig, eine Kastration erst nach Erreichen der körperlichen Reife in Betracht zu ziehen, da das Risiko, an Knochenkrebs (Osteosarkom) zu erkranken steigt. Dieser Tumor tritt häufig bei großen und schnellwüchsigen Rassen auf. Bei Hunden kleinerer Rassen ist dieser Faktor weniger entscheidend.

  • Die Wahrscheinlichkeit für Erkrankungen des Bewegungsapparates, insbesondere Hüftdysplasie (HD), Patellaluxation und Kreuzbandrisse, kann mit der Kastration ansteigen.

Für die Kastration eines Rüden spricht:

  • Die meisten Rüden reagieren auf den Wegfall der Sexualshormone mit einem ausgeglicheneren Verhalten und einem herabgesetzten Aggressionspotential. 

  • Nach einer Kastration können Erkrankungen wie Hodentumoren oder Prostatahyperplasie nicht mehr auftreten. 

  • Der Stress, den läufige Hündinnen für unkastrierte Rüden bedeuten, bleibt nach einer Kastration in aller Regel erspart. Nur wenige Rüden zeigen auch nach der Kastration noch ein gewisses Interesse an weiblichen Artgenossinnen.

Nicht zuletzt dürfen auch die rechtlichen Rahmenlinien bei der Entscheidung nicht außer Acht gelassen werden. Rechtlich handelt es sich bei einer Kastration nach §6, Abs. 1 des Tierschutzgesetzes um das „(...) vollständige oder teilweise Entnehmen (...) von Organen oder Geweben eines Wirbeltieres“. Ein solcher Eingriff ist vor diesem Gesetz nur dann gestattet, wenn die Organentnahme

  • aus medizinischen Gründen notwendig wird (§6 Abs. 1, Satz 1a), also z.B. bei einer Pyometra, die durch eine medikamentöse Behandlung nicht in den Griff bekommen wird, bei krankhaften Veränderungen von Ovar/Gebärmutter oder zur Verhinderung von Leiden, Schmerzen oder Schäden der Hündin

  • bei Jagdhunden, wenn dies für die vorgesehene Nutzung des Tieres unerlässlich ist und tierärztliche Bedenken nicht entgegenstehen (§6 Abs. 1 Satz 1b)

  •  „zur Verhinderung der unkontrollierten Fortpflanzung oder – soweit tierärztliche Bedenken nicht entgegenstehen – zur weiteren Nutzung oder Haltung des Tieres eine Unfruchtbarmachung vorgenommen wird.“ (§6 Abs. 1, Satz 5)

Weiterhin greift an dieser Stelle auch §1 Satz 2 des Tierschutzgesetzes, der gewährleistet, dass keinem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden darf. Die Definition eines „vernünftigen Grundes“ ist dabei für jeden Fall auch vor dem Hintergrund der oben genannten Paragraphen sowie der gesundheitlichen Vor- und Nachteile für den individuellen Hund abzuwägen.

Eine Kastration aus dem Grunde der reinen „Unbequemlichkeit“ für den Halter/Besitzer ist hierbei nicht ausreichend.

Im Falle der Entscheidung zu Gunsten der Kastration ist der am wenigsten belastenden zur Verfügung stehenden Operationsmethode der Vorzug zu geben – ein weiterer Grund, in eine schonende Kastration zu investieren.

Aus Liebe zu Ihrem Vierbeiner.


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